Die ManuSchafur

Meine Helfer und Ich

An dieser Stelle wird immer gefragt: Und wie kam es dazu?
Nun es gab einen Schäfer, der während meiner Kindheit jedes Jahr bei uns über die Wiesen zog. Während dieser Zeit gab es für mich nichts Schöneres als bei ihm zu stehen und ihn zu beobachten, seinen Hund zu knuddeln oder mich einfach mitten in die Herde zu stellen, – ganz egal wie das Wetter war. Mit dem Älterwerden geriet dies in Vergessenheit. Als dann bei einer befreundeten Border Collie Züchterin in einem Wurf ein zobelfarbener Border lag, habe ich kurzerhand meine Pläne, einen zweiten Aussie zu holen, umgeschmissen und Trapper zog ein. Der junge Mann hat mir dann mit einem Jahr deutlich zu verstehen gegeben hat, dass er Spaß an der Hütearbeit hat. Also haben wir zwei uns in das Thema eingearbeitet und die eigenen Schäfchen ließen nicht lange auf sich warten. Irgendwann wurde der Skuddentrupp dann mit Krainer Steinschafen ergänzt, einfach weil ich den Charakter so einnehmend fand. 

Erst zwei Monate nachdem die Krainer meinen Bestand vergrößert hatten, machte es plötzlich Klick: Die kann man ja melken. Meine Mutter hatte eine ganze Zeit lang unsere Ziegen gemolken. Von daher war eine gewisse Affinität bei mir bereits vorgegeben.

Also suchte ich einen geeigneten Bock, es kamen die ersten Lämmer, der Melkstand wurde gebaut und los ging es mit Melken und Käsen. Schon bald bekamen die Ideen Flügel und ich träumte von einer eigenen Käserei. Zwei Jahre lang plante und rechnete ich und überwand so manch bürokratische Hürde. Dann war es endlich soweit und die Käserei stand.

Als unverzichtbare Helfer stehen mir meine Border Collies Trapper und Cougar seit Jahren bei allen Arbeiten rund ums Schaf treu zur Seite. Ohne deren Hilfe hätte ich in mancher Situation meine liebe Not gehabt. Mit meinem Youngster Leylin fange ich 2018 mit der Ausbildung an, denn mein Senior Trapper kommt nun langsam in die Jahre.